Erfahren Sie mehr über Verbundmaterialien, ihre Eigenschaften, Anwendungen und Vorteile in verschiedenen Industrien und der chemischen Forschung.
- 1980er-Jahre [1]
- Oktober 1987 [1]
- 190 km [1]
- Mitte 1992 [1]
- Anfang 1995 [1]
- 4 Prototypen [1]
- Zwei Doppelsitzer [1]
- XF-2A (63-0001) [1]
- 7. Oktober 1995 [1]
- 13. Dezember 1995 [1]
- 1999 [1]
- September 2000 [1]
- 3. Staffel [1]
- 180 Maschinen [1]
- 47 Maschinen F-2B [1]
- Nur 94 Maschinen gekauft [1]
- Tōhoku-Erdbeben 2011 [1]
- 18 Maschinen beschädigt oder zerstört [1]
- 21. Trainingsstaffel [1]
- 13 Maschinen werden repariert [1]
- 27. September 2011 [1]
- Insgesamt 98 F-2-Flugzeuge gebaut (94 Serien + 4 Prototypen) [1]
- Mitte der 2030er-Jahre Nachfolger geplant [1]
Bewaffnung:
- 1 × 20-mm-Gatling-Maschinenkanone M61A1 Vulcan [1]
- Luft-Luft-Lenkflugkörper:
- 4 × Raytheon AIM-7M „Sparrow“ Mittelstrecken, radargesteuert halbaktiv [1]
- 4 × Mitsubishi AAM-4B (Typ-99) Mittelstrecken, radargesteuert endphasengelenkt [1]
- 4 × LAU-7/A Startschienen je für Raytheon AIM-9L/M „Sidewinder“ Kurzstrecken, infrarotgesteuert selbstzielsuchend [1]
- 4 × Mitsubishi AAM-3 (Typ-90) Kurzstrecken, infrarotgesteuert selbstzielsuchend [1]
- Seezielflugkörper:
- 6 × Mitsubishi ASM-1C (Typ-91) [1]
- 6 × Mitsubishi ASM-2 (Typ-93) [1]
- Gelenkte Bomben:
- 2 × GCS-1 (Bombe mit IR-Sucher) [1]
- Ungelenkte Freifallbomben:
- 4 × BRU-42 TER (Triple Ejection Rack) mit je 3 × Mark 82 LDGP (227 kg/500 lb) [1]
- 4 × BRU-42 TER (Triple Ejection Rack) mit je 3 × JM117 (372 kg/820 lb) [1]
- 8 × Aerojet General/Honeywell CBU-87/B (430 kg Streubombe) [1]
- 2 × Mark 83 LDGP (454 kg/1000 lb) [1]
Externe Behälter:
- 1 × abwerfbarer Zusatztank am Rumpfträger: 300 US.liq.gal Kerosin [1]
- 2 × abwerfbarer Zusatztank am inneren Flügelträger: je 600 US.liq.gal Kerosin [1]
Multilayer-Kunststoffe und Verbundmaterialien stellen eine besondere Herausforderung für das Recycling dar, da sie heterogene Polymermischungen enthalten, die mechanisch kaum trennbar sind [2]. Chemische Recyclingverfahren ermöglichen die Auflösung oder Depolymerisation dieser komplexen Werkstoffe und gewinnen dadurch wertvolle Rohstoffe zurück, die sonst verbrannt oder deponiert würden. Die effiziente Voraufbereitung durch Zerkleinerung, Waschen und Sortieren ist unerlässlich, um Prozessstabilität bei stark schwankenden Materialeigenschaften wie Zusammensetzung, Dichte und Viskosität zu gewährleisten [2].
Fest-Flüssig-Trennungen mittels Dekanterzentrifugen spielen in diesen Prozessen eine Schlüsselrolle. Beispielsweise werden ungelöste Rückstände nach dem Lösen im Reaktor abgetrennt sowie Lösungen mit Aktivkohle weiter gereinigt. Anschließend kann die Lösung entweder direkt zur Polymerherstellung verwendet oder das Polymer gezielt ausgefällt werden. Die Feststoffe werden dann mechanisch vom Lösungsmittel separiert – ein Schritt, der ebenfalls durch Dekanter oder Sedicanter erfolgt [2].
Solche chemischen Verfahren eignen sich besonders für thermoplastische Kunststoffe wie PET, Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyrol (PS), ABS und Polyester aus Post-Consumer-Abfällen und ermöglichen eine nahezu neuwertige Wiederverwertung statt Downcycling [2]. Solvolyseverfahren lösen selektiv gewünschte Polymerfraktionen bei erhöhten Temperaturen aus Multilayer-Kunststoffen heraus. Diese Methode ist für Kunststoffabfälle aus Verpackungs-, Bau-, Automobil-, Elektro- und Textilindustrie relevant, da diese häufig aus nicht mechanisch recycelbaren Mehrschichtverbunden bestehen [2].
Die Kombination leistungsfähiger Zentrifugentechnologien optimiert die Produktqualität und Prozessstabilität in der Kreislaufwirtschaft erheblich [2].
Ein Forschungsteam der Technischen Universität Clausthal hat den weltweit ersten Prozess für das vollständige chemische Recycling von Epoxidharzkompositen entwickelt und patentiert [4]. Dieses Verfahren spaltet den Vernetzer und eine Etherbindung des Polymers durch Bortrichlorid unter relativ milden Druck- und Temperaturbedingungen auf und trennt dabei Monomere und Fasern vollständig zurück [4]. Das eingesetzte chemische Spaltungsreagenz Bortrichlorid lässt sich ebenfalls vollständig recyceln und erneut im Prozess verwenden [4].
Epoxidharzverbundwerkstoffe finden sich in Flugzeugen, Fahrzeugen und Windenergieanlagen – Bereiche mit hohen Anforderungen an Materialfestigkeit und Haltbarkeit. Das Verfahren stellt daher einen erheblichen Fortschritt dar gegenüber bisherigen mechanischen Methoden, die bei diesen duromeren Werkstoffen versagen [4]. Die Patentanmeldungen wurden bereits in Deutschland, Europa, den USA und China erteilt [4].
Verbundmaterialien bestehen typischerweise aus polymerer Matrix verstärkt durch Fasern wie Carbon oder Glas. Sie vereinen hohe Festigkeit mit geringem Gewicht und kommen deshalb in anspruchsvollen Industriebereichen zum Einsatz: Luftfahrt, Automobilbau sowie Windenergie sind prominente Beispiele für Anwendungen dieser Hightech-Werkstoffe [4][3].
Im US-amerikanischen Automobilsektor machen Kunststoffe einschließlich Verbundmaterialien einen Wert von mehr als 4.000 US$ pro Fahrzeug aus; darin enthalten sind rund 193 Kilogramm Kunststoffe und Verbundwerkstoffe [3]. Der Trend zu Leichtbau verstärkt die Verwendung solcher Materialien trotz der Herausforderungen beim Recycling.
Mehr als 80 % der in Deutschland verarbeiteten Kunststoffe stammen aus fossilen Quellen; das chemische Recycling bietet hier Ansatzpunkte zur Defossilisierung der Wirtschaft durch Rückgewinnung kohlenstoffhaltiger Sekundärrohstoffe aus Abfällen mit komplexer Zusammensetzung [5].
Derzeit wird nur ein kleiner Teil des Post-Consumer-Kunststoffabfalls mechanisch recycelt – circa 35 % von insgesamt etwa 5,56 Millionen Tonnen in Deutschland im Jahr 2023; der Rest wird überwiegend thermisch verwertet oder deponiert [5]. Chemische Recyclingverfahren könnten insbesondere die schlecht recycelbaren Fraktionen nutzen und so den Rohstoffkreislauf schließen.
Pyrolyse als thermisches Verfahren zerlegt polymere Ketten unter Ausschluss von Sauerstoff zu Öl-, Gas- und Feststofffraktionen. In Deutschland waren 2024 fünf Pyrolyseanlagen in Betrieb (vier Pilotanlagen für gemischte Polyolefine mit insgesamt bis zu 10.000 t Kapazität sowie eine industrielle Anlage mit 20.000 t für Altreifen) [5]. Daraus gewonnenes Pyrolyseöl kann nach Aufreinigung in Dampfcrackern als Rohstoff für Basischemikalien wie Ethen oder Propen eingesetzt werden [5].
Verschiedene Szenarien prognostizieren für 2035 eine Kapazität von rund 300.000 Tonnen für chemisches Recycling in Deutschland – dies würde etwa 10 % des heute thermisch verwerteten Kunststoffabfalls stofflich wiederverwerten können [5].
Die Herausforderung bleibt jedoch die wirtschaftliche Erschließung weiterer Abfallströme sowie die noch fehlende EU-weite Anerkennung von Massenbilanzmodellen zur Rückverfolgbarkeit chemisch recycelter Rohstoffe in Verbundanlagen.
Verbundmaterialien zeichnen sich durch ihre komplexe Zusammensetzung aus polymerer Matrix plus Verstärkungsfasern aus. Diese Struktur macht sie besonders widerstandsfähig gegenüber mechanischen Recyclingverfahren und erfordert innovative chemische Methoden zur Rückgewinnung wertvoller Grundstoffe.
Chemische Verfahren wie Solvolyse oder Pyrolyse lösen gezielt bestimmte Polymerfraktionen oder zerlegen Polymere thermisch in kleinere Moleküle. Dabei sind effiziente Fest-Flüssig-Trennprozesse mittels Dekanterzentrifugen essentiell zur Separation gelöster Stoffe von ungelösten Bestandteilen.
Neue Ansätze wie das Eintopf-Recycling von Epoxidharzen mittels Bortrichlorid erlauben erstmals vollständiges Upcycling ohne Qualitätsverlust der Ausgangsstoffe inklusive vollständiger Wiederverwendung des Spaltungsreagenzes.
Verbesserte Kreislaufwirtschaftskonzepte setzen auf Kombination mechanischer Vorbehandlung mit anschließendem chemischem Recycling zur Bewältigung heterogener Abfallströme einschließlich Multilayer-Kunststoffen.
Diese technischen Entwicklungen adressieren entscheidende ökologische Herausforderungen durch Reduktion fossiler Ressourcenabhängigkeit sowie durch Vermeidung von Deponierung bzw. energetischer Verwertung nicht recycelbarer Kunststoffe.
Die Integration solcher Verfahren in bestehende industrielle Wertschöpfungsketten erfordert weiterhin Skalierung sowie regulatorische Klarheit bezüglich Nachhaltigkeitsnachweisen.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mitsubishi_F-2
[2] https://www.flottweg.com/de/anwendungen/chemie-pharma-lebensmittel...
[3] https://www.gtai.de/de/trade/usa-wirtschaft/chemische-industrie
[4] https://www.wissenhochn.de/themen/auswahl-und-%C3%BCbersicht/einze...
[5] https://www.ingenieur.de/fachmedien/vdi-energie-umwelt/umwelt/krei...
Zusammenfassung wird erstellt…